Montis gewinnen Düsseldorfer Schulpreis

Mit dem Projekt „Umbau der Schule – Schüler gestalten mit“ gewinnt unsere Maria Montessori Gesamtschule den diesjährigen Düsseldorfer Schulpreis (zum Bewerbungsschreiben hier klicken).
Hier der aktuelle Bericht der Westdeutschen Zeitung:

„Düsseldorf. Große Aufregung bei der 10. Auflage des WZ-Schulpreises: Die rund 300 Schüler, die zur Preisverleihung gekommen sind, fiebern ihrem großen Moment entgegen. „Das ist so spannend“, sagt eine Schülerin der Regenbogenschule, noch etwas schüchtern. Als der Name ihrer Schule schließlich aufgerufen wird, ist von der Zurückhaltung aber nichts mehr zu sehen. Die Freude ist riesig. Zum 10. Mal konnten sich Düsseldorfer Schulen um den von der WZ und den Stadtwerken organisierten Preis bewerben. Mehr als 40 Schulen nutzten die Chance auf insgesamt 10 500 Euro. Eine fünfköpfige Jury bestehend aus Schuldezernent Burkhard Hintzsche, Christoph Berghahn von den Düsseldorfer Stadtwerken, WZ-Verlagsleiter Christian Koke, dem stellvertretenden Lokalchef Alexander Esch und Redakteurin Ines Arnold wählte schließlich die elf besten Projekte aus.“

Wir gewannen den 1. Platz bei den weiterführenden Schulen in Düsseldorf. Hier der Bericht von Ines Arnold:

„Montessori-Schüler sichern sich den ersten Platz und 1500 Euro.

Düsseldorf. In der Kategorie der weiterführenden Schulen belegte die Maria-Montessori-Gesamtschule mit dem Projekt „Umbau der Schule – Schüler gestalten mit“ den ersten Platz (Preisgeld: 1500 Euro). Der neuen Gesamtschule stehen große Umbaumaßnahmen bevor, an dem Schüler, Lehrer, Sozialpädagogen, Eltern und alle Mitarbeiter der Schule aktiv beteiligt werden sollen. So entwickelten Schüler Ideen, wie beispielsweise die Akustik auf den Fluren verbessert werden soll, Nischen besser genutzt und Farbe eingesetzt werden kann. Unterstützung bekommen die Schüler dabei auch von der bildenden Künstlerin Ute Reeh.

Den zweiten Platz und 750 Euro sicherte sich das Marie-Curie-Gymnasium mit seinem neuen schulischen Schwerpunkt „Verbraucherbildung“. Das Ziel: Durch fachliche Schwerpunktsetzungen in den Fächern Erdkunde, Biologie, Politik und Wirtschaft, sollen die Schüler zu mündigen und verantwortungsbewussten Bürgern einer offenen Zivilgesellschaft werden. Seit Beginn des Schuljahres 2015/2016 ist das Gymnasium eine von zehn Modellschulen, die am Leitprojekt Verbraucherbildung des Landes NRW teilnimmt. Bereits in den untersten Klassen wird beispielsweise das Thema Finanzen besprochen: Schüler stellen einen Haushaltsplan auf und hinterfragen, was sie wofür ausgeben. Später steht auch ein gemeinsamer Besuch im Supermarkt an – wo stehen welche (teuren) Produkte und wo lauern Fallen.

Über den dritten Platz und damit 500 Euro Preisgeld freuten sich die Heinrich-Heine-Gesamtschule, in deren Aula die Preisverleihung stattfand. Die Fünftklässler besuchen regelmäßig zwei Seniorenheime in der Nähe der Schule. Die Kinder verbringen Zeit mit den Senioren, basteln oder machen Gesellschaftsspiele. Die Kinder zeigen sich im Umgang mit den alten Menschen sehr verständnisvoll, auch wenn ihre Bezugspersonen mal nicht aufnahmefähig sind. Das gute Verhältnis zwischen Schülern und Senioren zeigte sich auch darin, dass einige der Senioren die Preisverleihung besuchten.“

Artikel auf www.wz.de