Kakao, Kinderarbeit und vielleicht erklärt ein Bild mehr als viele Worte – SchokoFair startet jetzt auch mit KI-gestützten Infos durch
Wusstest du, dass 89 % der Kakaobauernfamilien in Westafrika kein existenzsicherndes Einkommen haben? Für viele Besucher unseres Infostands auf dem Wochenmarkt am Hermannplatz war das eine überraschende und erschreckende Zahl.
Ende Mai waren wir wieder mit unserem Kinderrechte-Projekt ‚SchokoFair – stoppt Kinderarbeit und Rassismus‘ auf dem Wochenmarkt.
Wir führten viele spannende Gespräche und sammelten zahlreiche Unterschriften für faire Kakaopreise. Dabei merkten wir: Viele Menschen wissen gar nicht, dass hinter ihrer Schokolade oft Kinderarbeit und große Armut stecken. Während große Schokoladenfirmen hohe Gewinne machen, kämpfen viele Kakaobauern ums tägliche Überleben.
Ein Bild erklärt mehr als viele Worte

Damit wir diese Zusammenhänge noch besser zeigen können, haben wir mit Unterstützung von KI eine Infografik erstellt.
Sie zeigt:
– was ein Living Income bedeutet – also genug Geld für Essen, Schule, Gesundheit und ein sicheres Zuhause,
– warum nur etwa 11 % der Kakaobauernfamilien dieses Einkommen erreichen,
– und welche Folgen zu niedrige Kakaopreise für die Familien haben.
Die Informationen stammen aus Daten des „Forums nachhaltiger Kakao“. Dort arbeitet unsere Schülergruppe als Teil der Zivilgesellschaft gemeinsam mit Unternehmen, Politik und anderen Organisationen mit.
Beim nächsten Infostand dabei
Unsere neue Grafik wird beim nächsten Wochenmarkt mit dabei sein. Sie soll helfen, das Thema schnell und verständlich zu erklären.
Unsere Botschaft ist klar: Faire Schokolade braucht faire Preise.
Mach mit!
Du möchtest uns unterstützen? Dann besuche uns beim nächsten Wochenmarkt oder sprich uns einfach in der Schule an.
Kennst du z.B. schon die Schokoladen von GEPA oder Tony’s Chocolonely? Diese Firmen tun alles, um den Farmern ein Living Income (existenzsichernde Einkommen) für ihren Kakao zu bezahlen.
Denn nur mit einem Living Income haben Familien eine echte Chance auf Bildung, Menschenwürde und eine Zukunft ohne Kinderarbeit.





